MyTherapy und Barrierefreiheit: Medikamentenmanagement für jedermann

Die MyTherapy-App unterstützt Sie bei der Organisation Ihrer Therapie. Was bedeutet dabei “digital barrierefrei”? – Sprachassistenten & Co.

Bradley
Bradley
15. März 2021
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Bei jedem Aspekt der MyTherapy-App, von der Entwick­lung bis zum Design, stehen Barriere­freiheit und Benutzer­freund­lichkeit im Mittel­punkt der Überle­gungen. Die MyTherapy-App tritt dafür ein, dass Patienten auf der ganzen Welt ihre Medika­mente sicher einnehmen und die Kontrolle über ihre Gesund­heit übernehmen können. Damit das gelingt, sollten die Benutzer nicht durch Zugangs­schwierig­keiten eingeschränkt werden. Deshalb wurde eine Reihe von Funktionen in die App integriert, damit die Benutzer­freundlichkeit für alle gewährleistet wird.

VoiceOver von Apple wird von MyTherapy unterstützt, um den Zugang zur App barrierefrei zu ermöglichen. Nutzer mit Sehschwäche können sich Darstellungen dadurch vorlesen lassen.

Unterstützende Technologien: Mit Voiceover und Talkback das Sichtbare hörbar machen

Durch die Verwendung der Technologie von iOS bietet die MyTherapy-App den Benutzern Zugang zu VoiceOver. Das bedeutet, dass Benutzer mit einer Seh­schwäche auf Schaltflächen tippen können – auch auf Symbole ohne Text – und ihr Gerät liest die Funktion vor. Darüber hinaus zeigt die, in MyTherapy integrierte Hilfs­techno­logie, Anzeigen hierar­chisch geordnet an. Das garan­tiert eine sinnvolle Reihen­folge der Texte und Funktionen beim Lesen.

Smartwatch: MyTherapy-Gesundheitstracker-App

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    Wir haben diese unter­stützenden Techno­logien nicht “eingebaut”, um einen Haken auf einer langen Liste aus mög­lichen Features zu setzen: VoiceOver in MyTherapy liefert einen echten Mehrwert! Die App kann Ihnen “Bilder vorlesen”. Um die Barriere­freiheit zu fördern, ist die Bebil­derung in MyTherapy mit “Alt-Texten” ausgestattet. Damit werden die Abbildun­gen unterhalb der Benutzer­ober­fläche beschrieben. Durch die Inte­gration von VoiceOver werden diese Texte für Sie hörbar gemacht und schaffen dadurch eine komfortablere Hand­habung für Nutzer mit einer Sehschwäche.

    Ein weiterer wichtiger Aspekt, um allen Benutzern gerecht zu werden, ist die Imple­mentierung von visuellem und haptischem Feed­back. Indem man sicher­stellt, dass gedrückte Tasten anders aussehen als inaktive Tasten, können Benutzer klar nachvoll­ziehen, worauf sie tippen oder getippt haben. Funk­tionen wie die Auswahl des Datums bieten hap­tisches Feedback, wenn Benutzer durch die Optionen scrollen (haptisches Feed­back ist eine kurze Vibra­tion des Smart­phones). Die Imple­mentierung solcher Feed­back-Funktionen gibt den Benutzern die Mög­lichkeit, andere Sinne als das Sehen zu nutzen. Das erzielt maximale Funk­tionalität der MyTherapy-App. Für viele Nutzer sind diese Funktionen schlicht zusätzlicher Komfort, aber für andere sind sie entscheidend, um das Potenzial der App voll­umfänglich nutzen zu können.

    Sehhilfe: Gutes Design ist unabhängig von der Sehkraft ansprechend

    Die MyTherapy-App hat weltweit Millionen von unterschied­lichen Nutzern. Darunter sind auch Nutzer von 60 Jahren und älter, wobei viele von ihnen ange­passte Textgrößen auf ihren Geräten verwenden. Um sicher­zustellen, dass unsere Nutzer die App ebenso einfach verwen­den können wie alles andere auf ihrem Handy, werden dyna­mische Text­größen bei MyTherapy berück­sichtigt. Es ist wichtig, dass Sie ihre Gesund­heit nahtlos kontrollieren können und nicht in einer mühsam bedien­baren App navigieren müssen, um Erinnerungen für Ihre Medika­mente einzurichten.

    Durch die Einhal­tung der WCAG-Standards (engl.: Web Content Accessibility Guide­lines; dt.: Richtlinien für die Zugäng­lichkeit von Webin­halten) wird jedes App-Element mit der Verwendung von Farbkon­trasten und Kriterien für gute Sicht­barkeit entwickelt. Besonders wichtig ist das bei Texten. Auch werden Far­ben nie als die einzigen Träger von Informa­tionen eingesetzt: Andere Vermitt­ler sind Icons, Beschrif­tungen und voneinander abweichende Muster. Stoßen Sie in der App auf einen Punkt, der einen geringeren Kontrast hat, als es Ihrer Hand­habung dienlich ist, wird der gewünschte Inhalt im­mer an anderer Stelle inner­halb der App zugänglich sein.

    Mithilfe des Injektionstrackers unterscheiden Sie Injektionsstellen nach Farbe und Muster. Letzteres unterstützt auch Menschen mit einer Farbwahrnehmungsschwäche bei der Anwendung injizierbarer Medikamente.

    Es sind die kleinen Dinge, die große Wir­kung ausüben – besonders beim Thema Barriere­freiheit. Wie beim haptischen Feed­back macht die visuelle Hierar­chie für viele Nutzer nur einen feinen Unterschied – sie rechnet aber auch mit einer besseren Zugäng­lichkeit für andere. Die Kombi­nation aus Textfarbe, Bildern und Weiß­räumen hat einen großen Ein­fluss darauf, welche Elemente auf einem Bild­schirm hervorstechen: Das beein­flusst die Benutzerfreund­lichkeit.

    Jedes Detail der MyTherapy-App ist durchdacht, bis hin zur Barriere­freiheit von Animationen. Damit für alle Nutzer eine einwand­freie Verwendung möglich ist, sind Anima­tionen verzögert und zeigen verlang­samte Bewegungen.

    Schriftgröße, Farbe und Weißraum sind wichtige Kriterien. Jeder Bildschirm wird mit einer bestimmten visuellen Struktur gestaltet, damit die Informationen wirkungsvoll vermittelt werden.

    Dank der Bemühungen von Technologie­unternehmen wie Apple werden unter­stützende Technologien massen­tauglich. Applikationen können auf Funktionen wie VoiceOver zurück­greifen, um Zugänglich­keithürden bereits im Entwicklungs- und Design­prozess zu senken. Techno­logische Pioniere für digitale Barriere­freiheit ermöglichen dadurch die bessere Bedien­barkeit App-spezifischer Dienste. Die MyTherapy-App wurde nach genau diesen Prin­zipien entwickelt und gibt Menschen auf der ganzen Welt ein wert­volles Werkzeug in die Hand, um Kontrolle über die eigene Gesundheit zu gewinnen.


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